H wie Hüfthalter

Huefthalter mit Strapse Als Hüfthalter wird in der Regel ein Teil der Miederwäsche bezeichnet welches nur die Hüfte der Trägerin umschließt und damit mehr oder weniger in Form bringt.
Als logische Weiterentwicklung von Korsett oder Vollmieder etablierte sich der Hüfthalter bereits zum Anfang dieses Jahrhunderts. Die ersten dieser Mieder waren, wie andere Miederwaren zu dieser Zeit auch, unbequem zu tragen. Das verwendete Material war größtenteils Baumwolle und Stäbe zur Verstärkung welche aus Metall, Holz oder sogar Fischgräten gearbeitet waren.
Erst mit der Einführung der Chemiefaser in der Textilproduktion wurden auch Hüfthalter bequemer. Nylon sowie Elasthan machten es möglich. Nun musste für eine Figurbetonung nicht mehr geschnürt werden, da äußerst dehnbare Kunstfasern und moderne Schnitte sanft für eine Formung weiblicher Rundungen sorgten.
Der Hüfthalter, so wie wir ihn heute kennen, ist in der Regel mit 4 oder mehr Strumpfhaltern ausgestattet um Nylonstrümpfe dazu tragen zu können. Er reicht vom Ende der Oberschenkel (also das Gesäß überdeckend), wie eine Langbeinmiederhose auch, bis mindestens zur Taille. Einige Teile sind auch noch höher geschnitten und reichen bis unter die Brust.
Die Bauchpartie ist meistens extra verstärkt sowie mit Spitze oder Glanzsatin besetzt. Es gibt ihn sowohl als Schlupfmieder als auch mit einer Haken-ösen-Leiste zum verschließen. Diese sitz dann in der Regel seitlich vorn um den Hüfthalter bequem zu öffnen bzw. zu schließen. Sogar verdeckte Reißverschlüsse finden mittlerweile verwendung bei solchen Hüftmiedern um das an-bzw. ausziehen solcher formenden Miederwäsche zu erleichtern. Im englischen Sprachraum wird der Hüfthalter als Girdle (Mieder allgemein) oder spezieller als open bottom girdle bezeichnet.

Weiter Begriffe beginnend mit dem Buchstaben H:

· Halterlose    · Hosenkorselett