L wie Laufmasche
Es kann fast jedes feine Beinkleid erwischen! Ob Feinstrumpfhose, echte Nylons oder halterlose Nylonstrümpfe, eine Laufmasche ist und bleibt ein unansehnliches Übel bei Strumpfwaren.
Eine Laufmasche an Nylonstrümpfen setzt sich fort wie eine Kettenreaktion. Wird eine Masche, zum Beispiel durch einen Spitzen Gegenstand oder auch einem eingerissenen Fingernagel, zerstört (man sagt auch eine Masche verliert ihren Faden) verliert sie ihren Halt durch den gerissenen Faden. Die dort drunter liegende Masche wird dadurch auch gelöst und vierliert bei nur geringem Zug ebenfalls ihren Faden. So kann sich die Laufmasche über den gesamten Nylonstrumpf oder die Strumpfhose ausdehnen.
Um Laufmaschen an Nylons zu stoppen gibt es einige "Hausmittelchen", wie zum Beispiel Nagellack auf das Ende des gerissenen Fadens geben. Dadurch wird das beschädigte Gewebe fixiert und kann sich nicht weiter auflösen.
Nach dem zweiten Weltkrieg, bis in die 60er Jahre hinein, wurden Nylons mit Laufmasche noch repariert, da sie damals noch ziemlich viel Geld kosteten. Heutzutage werden Strümpfe oder Feinstrumpfhosen bei einer Laufmasche einfach entsorgt.
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