A wie Acetat

Acetat wie Nylon oder Satin Acetat ist eine von vielen Chemiefasern und zeichnet sich durch eine Reihe spezieller Eigenschaften aus, welche diese Kunstfaser für den Einsatz im Bereich Bekleidung und Unterwäsche prädestinieren.
So zum Beispiel bestechen Acetat-Fasern durch ihren seidenen Schimmer und den feinen Griff sowie in gewebter Form durch geringe Neigung zum Knittern. Es besteht bei einem Endprodukt aus Acetat, abhängig von der Art des Webverfahrens, durchaus ähnlichkeit mit Stoffen wie Seide oder auch Satin.
Die Herstellung von Acetat ist ein, für Nicht-Chemiker, ziemlich komplexer Prozess, bei dem vorwiegend aus Cellulose bestehender Zellstoff mit Essigsäure und Essigsäureanhydrid zu einer chemischen Reaktion gebracht werden. Als erstes Zwischenprodukt dieser Reaktion entsteht das sogenannte Triacetat. In sich weiter anschließenden chemischen Verfahren entsteht dann das Sekundäracetat duch Aufspaltung der Esterverbindungen.
Das so gewonnene Grundmaterial wird durch Spinndüsen gedrückt, ähnlich der Herstellung von Nylonfäden, und so dann letztendlich der Acetat-Faden gewonnen.
Neben den angesprochenen Anwendungen bei Dessous und Bekleidung wird Acetat zum Beispiel auch zur Fertigung anderer Kunststoffteile verwendet. Oft wird AC (gängige Abkürzung für Acetat) auch zur Herstellung von Mischgewebe, zum Beispiel in Zusammenhang mit Baumwolle, verwendet um deren Grundeigenschaften zu verbessern bzw. diesen noch weitere positive hinzuzufügen.

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