B wie Babydoll

Babydoll aus Nylon Der Begriff Babydoll kommt aus dem englischen und heißt so viel wie Puppengesicht.
Weitaus bekannter ist der Begriff Babydoll aber für ein Unterwäscheteil, welches in den 50er Jahren berühmt wurde. Zu dieser Zeit lief der Film "Baby Doll" in den amerikanischen Kinos und die Hauptdarstellerin in diesem Movie trug diese verspielten, kurzen Schlafanzüge. Daher soll dieses Dessous, oder damals noch ausschließlich Nachtwäsche, seinen Namen haben.
Ursprünglich, also Mitte der 50er Jahre, handelte es sich bei dem Babydoll um einen Zweiteiler, bestehend aus weit geschnittenenm "Puff-Hosen-Slip" (auch Pumphöschen genannt) und dem Oberteil, welches bis kurz über die Knie ging. Meist hatte das Oberteil einfache Träger und war so geschnitten, dass es nach unten, zum Saum hin, auseinanderlief und weiter wurde. Oft war der Stoff unter der Brust gerafft, was die weiblichen Kurven hervorhob. Mit aufkommen der verschiedenen Kunstfasern wie Nylon waren den Formen keine Grenzen mehr gesetzt. Oft sieht man diese Vintage-Style-Dessous noch in alten Filmen aus Tüll mit Plüsch als Saum.
Aus dem Babydoll entstanden dann viele Ableger, gefertigt aus Satin oder Baumwolle, die sich heute alle anders nennen. Zum Beispiel das Nighty, welches für ein kurzes Nachthemdchen steht, oder die Camisole, ein mittellanges Trägerhemdchen. Alle haben irgendwie den Ursprung beim Babydoll.
Heute ist in der Mode fast alles erlaubt. Und die Stars machen es den Kids vor und tragen Korsagen und auch Babydolls ganz einfach wie Oberbekleidung zu Jeans oder Röcken.
Das wirkt frech und verspielt und sieht zu dem auch noch gut aus!

Weiter Begriffe beginnend mit dem Buchstaben B:

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