B wie Batist

Batist Bild-Dummy Als Batist wird normalerweise ein sehre feinfädiges Gewebe bezeichnet, welches sowohl dicht als auch leicht ist. Die feinen Fäden können dünner als Nm80 sein.
Zu den am häufigsten verwendeten Arten von Batist zählt der Leinen-Batist, der Seiden-Batist sowie der Makobatist, um nur drei zu nennen. Der Seiden-Batist, wie der Name schon sagt, wird hauptsächlich aus Seide gefertig, welche aber zusehens durch gekämmte Baumwolle ersetzt wird.
Für den Leinen-und Makobatist wird ebenfalls immer mehr Viskosefaser und Kunstfasern wie Nylon verwendet.
Die schleierhafte und leicht glänzende Oberfläche dieses Stoffes prädestiniert ihn für Anwendungsbereiche bei Damenunterwäsche oder Dessous ebenso wie zur Verwendung für Damenblusen.
Zum Ursprung bzw. zur Erfindung des Batist-Gewebens gibt es zwei unterscheidliche Meinungen mit unterschiedlichen Quellenangaben. Einerseits geht man davon aus, dass Batist im alten Indien erfunden wurde und dessen Bezeichnung vom Begriff "Baftas" (bedeutet soviel wie weißer Kattun) abgeleitet wurde. Andere Quellen gehen davon aus, dass der Name abgeleitet wurde von einem im 13. Jahrhundert lebenden französischem Weber namens Jean Baptiste, welcher als erster Batist als solches hergestellt haben soll.

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