V wie Viskose

Satinstoff aus Viskose und Polyester Und wieder sind wir bei der französischen Sprache wenn es um die Geschichte der Dessous geht.
Wie nicht anders zu erwarten, stammt auch das Bustier aus dem Französischen und bedeutet soviel wie Büste oder Oberkörper.
Es ist auch hierbei wieder schwer zu sagen, wo genau die Grenze zwischen einem Büstenhalter, einem Top und einem Bustier ist. Denn wie der Büstenhalter auch, soll das Bustier in seiner Wirkungsweise die weibliche Brust formen und halten. Der Vergleich mit einem Top beruht ganz einfach auf das Schnittmuster. In der Regel ist ein Bustier unter der Brust länger gearbeitet, stellenweise bis hinunter zur Taille. Nur der Bauch bleibt dann frei, daher der Vergleich mit einem Top.
Der Schnitt rührt von der geschichtlichen Entstehung her. Ursprünglich diente nämlich dieses Stück Damenunterwäsche einfach als Kleiderschoner. Da früher Korsetts mangels dehnbarer Fasern (wie heutzutage Elasthan oder Lyra) mit Stäbchen bestückt waren und die Verarbeitung (zum Beispiel an den Schließ-ösen und Haken) noch nicht so filigran war wie heutzutage, versuchte man den Abrieb der Oberbekleidung einfach mit einer Zwischenschicht aus Baumwolle zu reduzieren. Das Bustier war geboren!
Heute hat fast jede Frau zusätzlich zu ihren BHs auch ein Bustier in Ihrem Besitz. Es vermittelt oft der Trägerin einen sicheren Halt als ein BH. Durch den hohen Schnitt schnürt ein Bustier auch nicht so ein wie ein herkömmlicher Büstenhalter.
Erhältlich sind Bustiers heutzutage in allen Formen und Farben, ob als Reizwäsche aus reiner Spitze, feiner Seide oder glänzendem Satin oder schlicht aus Baumwolle, alles ist möglich und wird auch im Handel angeboten.

Weiter Begriffe beginnend mit dem Buchstaben B:

· Batist     · Büstenhalter     · Baumwolle     · Babydoll     · Body     · Brokat