Strapse Verbreitung
Strapse, Verführung und Tabu
Umganssprachlich wird der Strumpfgürtel, früher auch Tanzgürtel , heute Straps genannt. Getragen werden diese Strumpfhaltergürtel bzw. Strapse heutzutage hauptsächlich zu festlichen Anlässen, bei denen auch getanzt wird, vor allem bei Bällen und Hochzeiten. Der Grund dafür ist in erster Linie, dass viele Frauen unter ihren Röcken oder Kleidern beim Tragen von Strumpfhosen zu stark schwitzen würden, insbesondere da manche Kleider aus viel Stoff wie Seide oder Satin bestehen und teilweise Unterröcke haben. Wenn sie dabei Strapsen vor halterlosen Strümpfen den Vorzug geben, dann meist, weil sie bei der vielen Bewegung ein Herunterrutschen ausschließen möchten oder weil sie das rutschfeste Silikon als unangenehm auf der Haut und manchmal einschnürend empfinden. Strapse bieten sich dort eher an. Wobei es billige Stapse gibt und auch hochwertige. Für die Alltagstauglichkeit haben siche eher Strumpfhalter mit sechs Strapsen mit Metal-Clips durchgesetzt, da diese die Nylons wirklich auch dort halten, wo sie hingehören. Besonders bei Nahtnylons erkennt man leicht das verrutschen der Strümpfe an der schiefen Naht. Das kann für die Trägerin natürlich unangenehm sein. Strapse werden heute allerdings auch mit dem Thema Sex in Verbindung gebracht und spielen wohl auch eine wichtige Rolle bei der Verführung. Daher werden Strapse oft auch der Reizwäsche zugeordnet.
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Strapse als Teil der Unterwäsche
Die umgekehrte Entscheidung, gegen das Tragen von Strapse, wird insbesondere bei eng anliegenden Kleidern getroffen, bei denen sich die Strapse zu deutlich auf den Oberschenkeln abzeichnen würden. Insgesamt spielt aber die persönliche Vorliebe für Strapse und die Statur eine große Rolle bei der Entscheidung, da halterlose Strümpfe bei manchen Beinen problematischer sind und für das Tragen von modernen Strapsen eine ausgeprägte Tailie von Vorteil ist. Oft wird dann auch der gute alte Hüfthalter wieder hervorgeholt, um die Nylons dort zu halten wo sie sein sollen. Unterwäsche, die für solche feierlichen Anlässe getragen wird, ist oft wie die Oberbekleidung sehr aufwändig und mit vielen Ausschmückungen versehen und kann entsprechen den verarbeiteten Stoffen wie Seide oder Satin sehr teuer sein. Selten wird bei Cocktailkleidern bewusst der Effekt ausgenutzt, der entsteht, wenn Strümpfe und Strapse unter einem Kleid mit seitlichem Beinausschnitt getragen werden, der bis oberhalb des Abschlusses reicht und bei Bewegung ab und zu den Abschluss der Strapse und Nylons freigibt.
Quelle: teilw.wikipedia.org